Sonnenbrillen für Schnee und Wintersport: UV-Schutz für Ihre Augen
Wer an Sonnenbrillen denkt, denkt oft an Sommer, Sonne, Meer und Strand. Doch auch im Winter sollte die Sonnenbrille immer dabei sein, denn die UV-Strahlung kann die Augen auch in der dunklen Jahreszeit belasten.
Schnee und Sonne belasten Ihre Augen im Winter besonders
Schnee ist die hellste natürliche Projektionsfläche – rund 90 Prozent des Lichts werden reflektiert. In den meisten Situationen im Alltag strahlt die Sonne von oben. Im Schnee hingegen trifft die Blendung das Auge von allen Seiten. Eine geeignete Brille für den Schnee muss deshalb nach oben und unten perfekt abschließen.
Dieser Abschluss ist auch deshalb wichtig, weil Kälte und Wind dem Auge zusetzen: Bei einer undichten Brille können bei Schneefall, besonders beim Wintersport, kleine Schneekristalle auf die Hornhaut treffen und unangenehme Schmerzen verursachen.
Im Winter steht außerdem die Sonne tiefer. Deshalb fühlen wir uns öfter geblendet, etwa beim Autofahren. Auch hier ist eine gute Sonnenbrille essenziell, die die Augen schützt und gute Sicht auch bei ungünstiger Sonneneinstrahlung ermöglicht.
Brauche ich im Winter eine andere Sonnenbrille als im Sommer?
Für den Winter benötigen Sie keine grundsätzlich andere Sonnenbrille als für den Sommer. Wichtig ist in jeder Jahreszeit eine hochwertige Sonnenbrille mit wirkungsvollem UV-Schutz – wie ihn beispielsweise alle Rodenstock Sonnenbrillengläser bieten.
Mehr zu den verschiedenen Brillenglas-Typen lesen Sie in unserer Beratungshilfe rund um Brillengläser.
Wichtige Eigenschaften für Ihre Sonnenbrille im Winter
Damit Ihre Augen auch im Winter optimal geschützt sind, sollte Ihre Sonnenbrille diese Voraussetzungen erfüllen:
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Die Sonnenbrille hat einen UV-Filter
Gut zu wissen: Der UV-Filter ist nicht an der Tönung der Gläser erkennbar – er findet im Glas selbst statt. Auch farblose Gläser können optimal schützen. Achten Sie auf das CE-Zeichen oder lassen Sie die Brille von einem Fachmann prüfen.
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Sitzt die Fassung?
Seitlich kann noch bis zu 40 Prozent ungefiltertes Licht ins Auge gelangen. Das ist besonders kritisch, da sich die Pupille hinter der getönten Brille durch die wahrgenommene Dunkelheit um bis zu 0,5 mm zusätzlich öffnet. Im Schnee und im Gebirge sind deshalb Sonnenbrillen mit Seitenschutz zu bevorzugen.
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Passen die Brillengläser?
Sie sollten die Fläche zwischen Augenbrauen und Jochbein einnehmen – groß genug, um seitliche UV-Strahlung abzufangen, ohne das Gesicht zu berühren.
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Wie ist die Brille verarbeitet?
Wölben oder verzerren sich gerade Linien durch die Gläser, deutet das auf mangelhafte Qualität hin. Ein einfacher Schnelltest: Halten Sie die Brille in etwa 50 cm Entfernung und bewegen Sie sie hin und her, während Sie eine Achse im Hintergrund fixieren. Diese darf sich dabei nicht verändern.
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Geeignete Farben
Für Sonnenbrillengläser eignen sich im Winter vor allem braune oder graue Gläser, da sie Farben weniger stark verfälschen als andere Tönungen.
Beim Ski fahren hingegen steigert ein Filter in Orange oder Rot zusätzlich das Kontrastsehen und erhöht damit die Sicherheit im Schnee spürbar.
Während im Winter in vielen Fällen kontrastreiches Sehen im Fokus steht, können sich für andere Jahreszeiten und Sportarten andere Brillenglasfarben besser eignen.
Ein Muss: Sonnenbrillen für den Wintersport
Wer im Winter gern draußen unterwegs ist, muss unbedingt auf guten UV-Schutz für die Augen achten.
Schon im Flachland und bei Bewölkung ist die gesundheitsgefährdende UV-Strahlung vorhanden. Noch intensiver ist die Belastung in dünner Bergluft. Auch beim Skifahren und Langlaufen sollte man dies beachten und auf eine geeignete Ski-, Sonnen- oder Sportbrille zurückgreifen.
Ein verbreitetes Problem bei Billigbrillen ist dabei gar nicht in erster Linie mangelnde UV-Absorption, sondern Schlieren in den Gläsern. Diese können Gegenstände optisch versetzt erscheinen lassen. Kommt eine falsche oder fehlende Korrektur der Sehstärke hinzu, ist eine exakte Entfernungseinschätzung nicht mehr möglich. Das ist ein Risiko, denn Wintersportler erreichen im Gelände teilweise hohe Geschwindigkeiten, bei denen sie besonders auf gutes räumliches Sehen angewiesen sind, um Entfernungen und Hindernisse richtig einzuschätzen.
Polarisierende Brillengläser im Winter – ja oder nein?
Tiefstehende Sonne, Nässe und vereiste Straßen fordern die Augen im Winter. Das Sehen wird stressfreier, wenn die Reflexionen spiegelnder Oberflächen gefiltert werden. Polarisierende Gläser blockieren genau diese Lichtwellen.
Das gilt speziell auch für Autofahrer: Reflektiert die tiefstehende Wintersonne auf einer nassen Fahrbahn, sorgen polarisierende Gläser dafür, dass diese Reflexion nicht blendet.
Ein Wintersportler hingegen muss den Schnee und die Bodenbeschaffenheit einschätzen können, damit er in der Lage ist, schnell zu reagieren und z.B. einer Eisplatte auszuweichen. Daher sind polarisierende Gläser, die die Reflexe herausfiltern, hier keine gute Wahl.
UV-Schutz im Winter auch für Kontaktlinsenträger
Kontaktlinsenträger bemerken häufig eine stärkere Blendempfindlichkeit. Gerade für sie lohnt sich deshalb die Investition in eine gute Sonnenbrille für den Winter. Sie kann hier spürbar Abhilfe schaffen und unangenehme Blendungen reduzieren.
Für jede Situation die passende Brille
Rodenstock Brillenglasberater
Ob beim Langlauf im Gelände, beim Autofahren auf nasser Winterstraße oder im ganz normalen Alltag mit tiefstehender Wintersonne: Die Anforderungen an die Brille unterscheiden sich je nach Situation zum Teil deutlich.
Nicht jede Brille ist für jede Situation gleichermaßen geeignet. Mit dem Rodenstock Brillenglasberater finden Sie in wenigen Schritten heraus, welche Brillengläser zu Ihren persönlichen Sehgewohnheiten passen.